Kategorie: Rückblick

  • Pokalschießen im Schützenhaus – spannende Wettkämpfe und beste Stimmung im Dobeltal

    Pokalschießen im Schützenhaus – spannende Wettkämpfe und beste Stimmung im Dobeltal

    Im Oktober findet traditionell das Firmen- und Vereinspokalschießen im Schützenhaus im Dobeltal statt. Über die Jahre hat sich diese beliebte Veranstaltung in Bad Herrenalb stetig weiterentwickelt. Längst messen sich nicht mehr nur Firmen und Vereine miteinander, sondern auch Freizeit- und Schützenmannschaften.

    In diesem Jahr gingen insgesamt 41 Mannschaften mit 166 Schützen an den Start. Darunter waren 14 Firmenmannschaften, zehn Vereinsmannschaften, zwölf Freizeitmannschaften und fünf Schützenmannschaften.

    Eine Mannschaft besteht aus mindestens drei und höchstens fünf Schützen. In die Mannschaftswertung fließen jeweils die Ergebnisse der drei besten Teilnehmer ein. Jeder Schütze hat 25 Minuten Zeit, um zunächst seine Probeschüsse und anschließend 20 Wertungsschüsse abzugeben. Danach folgt der Schuss auf die Ehrenscheibe, für den weitere fünf Minuten zur Verfügung stehen.

    Hier kommt es auf besondere Präzision an. Gewonnen hat, wer mit seinem Schuss dem Mittelpunkt der Scheibe am nächsten kommt. Dabei entscheiden nicht nur Zehntel- oder Hundertstelmillimeter, sondern manchmal noch wesentlich kleinere Abstände. Unsere hochmoderne elektronische Treffererfassungsanlage registriert diese Präzision automatisch und übermittelt sämtliche Ergebnisse an den zentralen Computer.

    Vier Tage voller Spannung und Überraschungen

    Der Wettkampf begann am Mittwochabend um 18:30 Uhr mit den ersten Mannschaften. Am Donnerstag und besonders am Freitag herrschte im Schützenhaus Hochbetrieb. Mit elf beziehungsweise sogar vierzehn Mannschaften war das Haus brechend voll. So waren wir am Samstag nicht ganz unglücklich darüber, dass es schließlich nicht mehr brechend voll, sondern nur noch voll war.

    Wie immer beim Schießen gab es Überraschungen in beide Richtungen. Mancher Spitzenschütze fand in diesem Jahr einfach nicht zu seiner gewohnten Form, während andere zunächst ungläubig auf die Anzeige blickten und sich anschließend stolz über ihre unerwartet hervorragenden Ergebnisse freuten. Gerade das macht diesen Sport so faszinierend: Jeder Schuss zählt, und unmittelbar danach ist das Ergebnis sichtbar.

    Auch kulinarisch war wieder einiges geboten

    Eine weitere Tradition unseres Pokalschießens ist die gute Küche. Schließlich sollen unsere Gäste nicht nur sportlich auf ihre Kosten kommen. Dass uns dies auch in diesem Jahr gelungen ist, bestätigten die vielen positiven Rückmeldungen.

    Besonders gefragt waren der Schweinebraten mit Spätzle und Bratensoße sowie die angebratenen Maultaschen mit Ei und Salatbeilage oder Maultaschen in der Brühe. Die köstlichen Maultaschen hatte uns auch in diesem Jahr wieder unsere Carmen König zubereitet und zur Verfügung gestellt. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön, liebe Carmen!

    Daneben standen klassischer Wurstsalat, Käsespätzle mit angeschwitzten Zwiebeln, Original Thüringer Bratwürste, die eigens bei einem prämierten Metzger in Thüringen abgeholt worden waren, Fitnesssalat, Beilagensalat und natürlich unser Flammkuchen auf der Speisekarte.

    Unser Servicepersonal mit Liane Kaps und Sandra Petring hatte alle Hände voll zu tun und legte in diesen Tagen sicherlich etliche Kilometer zwischen den Gästen und der Theke zurück. Hinter der Theke sorgten Andreas Kübler, Markus Zöller, Simone Srb, Marvin Petring, Anja Zimmermann und Marco Lauinger für den reibungslosen Getränkenachschub.

    In der Küche wurde unser Chefkoch Frank Petring von Jürgen Kaps, Patrik Westenfelder und zeitweise Markus Zöller tatkräftig und fachkundig unterstützt.

    Auch auf dem Schießstand war Teamarbeit gefragt. Unter der Schießleitung von Martin Zeh sorgten zahlreiche Standaufsichten für einen sicheren und reibungslosen Wettkampf. Sie unterstützten die Teilnehmer beim korrekten Umgang mit den Waffen und gaben so manchen hilfreichen Tipp für ein möglichst gutes Schießergebnis.

    Spannung bis zum letzten Schuss

    Am Samstagabend trat schließlich die letzte Mannschaft an – und sorgte tatsächlich noch einmal für erhebliche Veränderungen in der Rangliste, die sich im Laufe der Woche herausgebildet hatte.

    Nicht anwesende Gewinner wurden telefonisch informiert und hatten Gelegenheit, zur Siegerehrung ins Schützenhaus zu kommen. Denn bei uns gilt die Regel: Pokale werden nur an anwesende Gewinner übergeben.

    Vorstand Reinhold Bietzker übernahm anschließend die Siegerehrung und zeichnete die erfolgreichen Mannschaften und Einzelschützen mit wunderschönen Pokalen aus.

    Die Sieger des Pokalschießens 2026

    Kategorie Firmen

    1. Platz: Transportunternehmen Grässle mit 502 Ringen
    2. Platz: Baufirma BHS mit 487 Ringen
    3. Platz: Autoservice Müller mit 493 Ringen

    Kategorie Vereine

    1. Platz: Akkordeonorchester Bernbach mit 478 Ringen
    2. Platz: Bezirksbienenzüchterverein mit 466 Ringen
    3. Platz: Harmonika-Orchester Michelbach mit 465 Ringen

    Kategorie Freizeitmannschaften

    1. Platz: Waldteufler aus der Waldteufelstraße im Gaistal mit 519 Ringen
    2. Platz: Neusätzer Hasen mit 495 Ringen
    3. Platz: Feuerwehr Neusatz-Rotensol mit 468 Ringen

    Kategorie Schützenmannschaften

    1. Platz: Teufelsmühle mit 528 Ringen
    2. Platz: Falkensteinjäger mit 523 Ringen
    3. Platz: Reservistenkameradschaft mit 498 Ringen

    Damit gelang es der Mannschaft der Teufelsmühle, ihren Vorjahressieg erfolgreich zu verteidigen. Stolz trugen die Schützen den Wanderpokal 2026 erneut hinauf zur Teufelsmühle, wo er nun wieder im Gastraum ausgestellt ist und von den Gästen bewundert werden kann.

    Die besten Einzelschützen

    Auch in der Einzelwertung wurde auf hohem Niveau geschossen.

    Den dritten Platz belegte Karlis Baumanis von der Teufelsmühle mit 181 Ringen. Knapp davor landete mit 182 Ringen unser Gemeindeförster Michael Gues aus Bad Herrenalb-Bad Wildbad, der für die Falkensteinjäger antrat.

    Den ersten Platz sicherte sich Simona Zuja von der Teufelsmühle mit hervorragenden 186 von 200 möglichen Ringen. Damit war sie die beste Schützin des diesjährigen Pokalschießens.

    Den präzisesten Schuss auf die Ehrenscheibe erzielte Niels Baumstark vom Opi’s Stammtisch. Mit einer 10,9 und einem sensationellen 19,4-Teiler traf er nahezu exakt den Mittelpunkt der Scheibe.

    Für einen besonderen und humorvollen Moment sorgte schließlich Andreas Kübler. Mit der Startnummer 142 erzielte er ausgerechnet 142 Ringe. Diese bemerkenswerte Übereinstimmung war dem Vorstand einen Sonderpreis wert: ein Glas Asbach.

    Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten

    So ging das diesjährige Pokalschießen nach vier spannenden Wettkampftagen mit einer fröhlichen und humorvollen Siegerehrung zu Ende.

    Der Vorstand bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den zahlreichen Gästen, die teilweise von weit her, beispielsweise aus Ötigheim und Gaggenau, angereist waren. Besonders hervorgehoben wurden die sportlich faire, disziplinierte und freundliche Atmosphäre während der gesamten Veranstaltung.

    Ein ebenso großer Dank galt allen helfenden Vereinsmitgliedern, die mit umfangreichen Vorbereitungen, vielen Arbeitsstunden und großem persönlichem Einsatz dafür gesorgt hatten, dass die Veranstaltung so erfolgreich und reibungslos durchgeführt werden konnte. Sie mögen es nachsehen, dass sie hier nicht alle namentlich genannt werden können.

    Sämtliche Schießergebnisse sowie Bilder der ganzen Veranstaltung und der Siegerehrung sind auf unserer Internetseite www.schuetzen-badherrenalb.de unter „Pokalschießen – Ergebnisse 2026“ zu finden.

    Und im Schützenhaus geht es gleich weiter!

    Bereits am Freitag findet die nächste Veranstaltung statt. AS-Schießausbildung führt im Schützenhaus einen Waffensachkundelehrgang durch. Nähere Informationen hierzu gibt es ebenfalls auf unserer Internetseite.

    Wie immer laden wir alle Interessierten herzlich ein, dienstags und freitags jeweils ab 18:30 Uhr ganz unverbindlich bei uns im Schützenhaus vorbeizuschauen und in den Schießsport hineinzuschnuppern.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Die strahlenden Sieger des Wanderpokals 2026 von der Teufelsmühle

    Exzellente Stimmung mit strahlenden Gesichtern beim Pokalschießen im Schützenhaus

  • Herrenalber Sportschützen auf der Herbstmesse in Gaggenau

    Herrenalber Sportschützen auf der Herbstmesse in Gaggenau

    Schon zum fünften Mal waren die Herrenalber Sportschützen mit ihrem Schießzelt auf der Herbstmesse in Gaggenau vertreten. Inzwischen ist das Schießzelt zu einem beliebten Bestandteil des Unterhaltungsprogramms geworden.

    Die Reservistenkameradschaft Murgtal Gaggenau, von deren Mitgliedern einige auch dem Sportschützenverein Bad Herrenalb angehören, hatte uns vor einigen Jahren eingeladen, auf ihrem Gelände an der Jahnhalle mit unserem Schießzelt an der Herbstmesse teilzunehmen. Die Reservisten betreiben dort während der Messetage einen Getränke- und Essensstand.

    Traditionell beginnt die Herbstmesse bereits am Freitagnachmittag mit dem Fassanstich durch den Bürgermeister. Neben der Ansprache gab es für die anwesenden Gäste auch in diesem Jahr wieder ein Lebkuchenherz und einen Krug Bier. Da der Fassanstich in unmittelbarer Nähe unseres Schießzeltes stattfand, konnten wir das Geschehen aus nächster Nähe verfolgen, kräftig Beifall spenden und uns ebenfalls über eine Brezel und einen Krug Bier freuen.

    Nachdem wir in den vergangenen Jahren bei der Herbstmesse immer wieder mit mäßigem oder sogar schlechtem Wetter zu kämpfen hatten, zeigte sich dieses Jahr der Herbst von seiner besten Seite. Bei herrlichem Wetter konnten wir vier schöne und erfolgreiche Messetage erleben, bevor die Veranstaltung am Montagabend zu Ende ging.

    Fliegende Dosen und schnelle Reaktionen

    Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, Konzentration, Reaktionsvermögen und Geschicklichkeit beim Schießen auf virtuelle Blechdosen mit Lasergewehr oder Laserpistole auszuprobieren. Wird eine Dose getroffen, fliegt sie auf dem Bildschirm in die Luft. Besonders geschickte Schützen schaffen es sogar, die fliegende Dose ein weiteres Mal zu treffen – was mit zusätzlichen Punkten belohnt wird.

    Besonders Kinder und Jugendliche sind von diesem Schießspiel begeistert. Dabei zeigt sich schnell, wie sehr Auge und Hand zusammenspielen müssen. Ein Durchgang dauert lediglich 45 Sekunden. Wer eine hohe Punktzahl erreichen möchte, muss deshalb die Position der Dosen blitzschnell mit dem Auge erfassen, das Lasergewehr oder die Laserpistole ausrichten und im richtigen Moment auslösen.

    Auch die Kleinsten wollten sich den Spaß nicht entgehen lassen. Selbst drei- und vierjährige Kinder freuten sich gemeinsam mit ihren stolzen Eltern riesig über jede getroffene Dose.

    Training und Schießnachweis für Jäger

    Auch für unsere jagenden Gäste bot die Herbstmesse wieder eine besondere Gelegenheit. Jägerinnen und Jäger konnten am Schießkino trainieren und den erforderlichen Schießnachweis für die bevorstehende Drückjagdsaison erbringen. Einige kamen deshalb ganz gezielt mit ihrem Schießnachweisheft zu unserem Stand.

    Hier wurde natürlich nicht auf Dosen, sondern auf den laufenden Keiler geschossen. Das Training im Laserschießkino bietet dabei besondere Möglichkeiten: Während auf einem herkömmlichen Schießstand mit scharfer Munition schon aus Kostengründen meist nur eine begrenzte Zahl von Schüssen abgegeben wird, können im Laserkino problemlos zahlreiche Wiederholungen absolviert werden.

    So lassen sich unterschiedliche Geschwindigkeiten des laufenden Keilers trainieren und der jeweils erforderliche Vorhaltepunkt üben. Gerade bei schneller Bewegung kommt es darauf an, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung richtig einzuschätzen und den Vorhalt entsprechend anzupassen. Durch die vielen Wiederholungen können Bewegungsabläufe gefestigt und die Schießfertigkeit verbessert werden.

    So vergingen die vier Messetage wie im Flug. Die Teilnahme hat uns wieder viel Freude bereitet und gleichzeitig unsere Vereinskasse etwas aufgebessert – eine willkommene Unterstützung angesichts der erheblichen Investitionen, die derzeit für den Ausbau unserer Schießanlage für Großkaliber erforderlich sind.

    Unser herzlicher Dank gilt der Reservistenkameradschaft Murgtal Gaggenau für die erneute Einladung und insbesondere für die tatkräftige Unterstützung während der gesamten Herbstmesse. Stellvertretend bedanken wir uns bei den Vorständen Christian Ackermann und Rüdiger Weichwald.

    Pokalschießen vom 14. bis 17. Oktober

    Gleichzeitig möchten wir auf unser bevorstehendes Pokalschießen für Vereine, Firmen und Freizeitmannschaften aufmerksam machen. Es findet vom 14. bis 17. Oktober im Schützenhaus Bad Herrenalb statt.

    Bereits drei bis fünf Teilnehmer bilden eine Mannschaft. Anmeldungen sind über unsere Internetseite schuetzen-badherrenalb.de oder direkt per Nachricht beim Vorstand unter 0151 50531430 möglich.

    Für Freitag, den 16. Oktober, sind bereits alle Startplätze vergeben. An den übrigen Veranstaltungstagen freuen wir uns über weitere Mannschaften und natürlich auch über Zuschauer.

    Waffensachkundelehrgang vom 23. bis 25. Oktober

    Vom 23. bis 25. Oktober findet außerdem im Schützenhaus Bad Herrenalb ein Waffensachkundelehrgang statt. Dieser wird von der Firma AS-Schießausbildung durchgeführt. Auch hierfür ist eine Anmeldung über unsere Internetseite möglich.

    Und wer den Schießsport einfach einmal kennenlernen möchte, ist jederzeit herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und selbst auszuprobieren, was die Faszination dieses Sports ausmacht.

  • Gelungener Start des Jägerstammtisches nach der Sommerpause

    Gelungener Start des Jägerstammtisches nach der Sommerpause

    Nach einer längeren Sommerpause trafen sich am 23. September 2026 die Jägerinnen und Jäger aus Bad Herrenalb und der Umgebung wieder zum Jägerstammtisch im Schützenhaus des Sportschützenvereins Bad Herrenalb. Mit insgesamt 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der erste Stammtisch nach der Sommerpause gut besucht.

    Der Jägerstammtisch findet in der Regel alle vier Wochen im Schützenhaus statt und bietet einen besonderen Treffpunkt für erfahrene Jägerinnen und Jäger, Jungjäger sowie alle, die sich für die Jagd interessieren oder vielleicht selbst einmal den Jagdschein erwerben möchten.

    Auch zwischen unserem Schützenverein und der Jagd gibt es enge Verbindungen. Im Vorstand des Vereins sind zwei aktive Jäger vertreten, darunter eine Jägerin. Darüber hinaus gehören weit über ein Dutzend Jägerinnen und Jäger dem Sportschützenverein als Mitglieder an. Der Verein arbeitet zudem bereits seit längerer Zeit daran, die Voraussetzungen für die Zulassung des Schießstandes für Großkaliber zu schaffen.

    Der Abend begann ganz praktisch: Im Schießkino bestand zunächst die Möglichkeit, die eigenen Schießfertigkeiten zu trainieren und zu überprüfen.

    Anschließend stand die moderne Wärmebildtechnik im Mittelpunkt. Aaron Mitschele berichtete in einem interessanten und kurzweiligen Vortrag über die Technik und insbesondere über den Einsatz von Wärmebildgeräten bei der Jagd. Als Maschinenbauingenieur und Jäger beschäftigt er sich intensiv mit technischen Fragestellungen und den Besonderheiten der Wärmebildtechnik im jagdlichen Einsatz.

    Dabei wurde schnell deutlich: Wärmebildgerät ist nicht gleich Wärmebildgerät. Je nach Jagdart, Einsatzgebiet und den individuellen Anforderungen der Jägerin oder des Jägers gibt es erhebliche Unterschiede. Aaron Mitschele erläuterte anschaulich, worauf bei der Auswahl und beim Einsatz geachtet werden sollte. Er beantwortete zahlreiche Fragen und hatte verschiedene Wärmebildgeräte zum Anfassen, Durchschauen und Ausprobieren mitgebracht. So kam neben der Theorie auch die Praxis nicht zu kurz.

    Besonders erfreulich war an diesem Abend die große Zahl an Jägerinnen. Von der Jungjägerin bis zur erfahrenen Jägerin waren Frauen diesmal ausgesprochen gut vertreten – eine Entwicklung, über die wir uns sehr freuen.

    Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Unsere Küche im Schützenhaus hatte einen leckeren Schweinebraten vorbereitet, der bei den Gästen großen Anklang fand. In geselliger Runde wurde gefragt, diskutiert, gefachsimpelt und sich ausgetauscht. So wurde aus dem ersten Jägerstammtisch nach der Sommerpause ein rundum gelungener Abend und ein schöner Auftakt für die kommenden Treffen.

    Ausblick – die nächsten Termine im Schützenhaus

    Der nächste Jägerstammtisch findet am Mittwoch, 7. Oktober 2026, im Schützenhaus statt. An diesem Abend besteht für Jägerinnen und Jäger auch die Möglichkeit, den Nachweis der Schießfertigkeit für die Teilnahme an Bewegungsjagden zu erbringen. Interessierte Jägerinnen und Jäger sind herzlich willkommen.

    Vom 14. bis 17. Oktober 2026 findet außerdem wieder unser Pokalschießen für Vereine, Firmen und Freizeitmannschaften statt. Eine Mannschaft besteht aus drei bis fünf Personen. Anmeldungen sind über unsere Webseite oder direkt beim Vorstand unter 0151 50531430 möglich. Der Freitag ist bereits ausgebucht – für die übrigen Veranstaltungstage sind noch Anmeldungen möglich.

    Wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter bei unseren kommenden Veranstaltungen!

    Aaron Mitschele informierte anschaulich und praxisnah über die Wärmebildtechnik im jagdlichen Einsatz.

    Aaron Mitschele informierte anschaulich und praxisnah über die Wärmebildtechnik im jagdlichen Einsatz.

  • Klinikbesuch im Schützenhaus

    Klinikbesuch im Schützenhaus

    Am Donnerstag, den 30. Juli kamen nun schon zum vierten Mal die jugendlichen Patienten der Uniklinik Heidelberg nach Bad Herrenalb ins Schützenhaus. Jedes Jahr wird von einem Förderverein ein Ausflug, der meist nur in der Klinik lebenden Patienten nach Bad Herrenalb zur Aschenhütte organisiert und finanziert. Die Kinder und Jugendlichen haben chronische Nieren- und teilweise auch leberleiden und warten auf Spenderorgane, meistens viele Jahre lang.

    Es war ein freudiges Wiedersehen mit alten Bekannten und die Begeisterung war beiderseits groß. Denn die Mitglieder des Schützenvereins sind mit großem Engagement dabei, diesen Menschen einen wunderschönen Abend zu bereiten. Auch unser Bürgermeister Klaus Hoffmann ließ es sich nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen und mit ihnen das Gespräch zu suchen.

    Nach der herzlichen Begrüßung durch unseren Vorstand Reinhold Bietzker gab es eine Einweisung in die Schießstandordnung und eine Sicherheitsunterweisung. Anschließend verteilten sich alle in unserem Schützenhaus an die verschiedenen Stationen, wobei die meisten zunächst mit dem Luftgewehr schossen. Dabei fiel uns gleich der kleine Oskar auf, der mit viel Elan schnell seine Schüsse herausfeuerte und dann eilig von einer Disziplin zur nächsten rannte und trotz der Eile immer gute Ergebnisse erzielte. Langsam verstanden wir seine Eile. Er hatte seinen eigenen Fahrer bei sich und musste gleich im Anschluss nach Heidelberg in die Klinik fahren, wo er am nächsten Morgen operiert werden sollte. Oakar hatte darauf bestanden, vor der Rückfahrt zur Klinik noch am Schießen teilzunehmen und wir waren glücklich, ihm diesen Wunsch erfüllen zu können. Wir drücken Oskar die Daumen für eine erfolgreiche Operation.

    Auch das Blasrohrschießen stellte sich als anspruchsvoller heraus, als die meisten dachten. Aber nach ein paar Versuchen trafen die kleinen Pfeile ihre Ziele doch immer präziser.

    Spannend wurde es beim Bogenschießen. Die Schießlehrer legten zunächst bei den Kindern und Jugendlichen den Armschutz an und zeigten dann, wie man die Pfeile einlegt und mit den Fingern hält. Dann wurde der Bogen gespannt und schon sauste der Pfeil seinem Ziel entgegen. Stolz präsentierte sich mancher Schütze neben seiner Erfolgsschiebe für ein Erinnerungsfoto.

    Eindeutig am besten war aber das Schießen mit dem Kleinkaliber auf die Zielscheiben oder gar die Fallscheiben. Bei den elektronischen Zielscheiben ist höchste Konzentration und innere Ruhe erforderlich. Das Ziel ist 50 Meter entfernt und gute Schüsse treffen ein Zweieurostück. Erstaunlich gute Ergebnisse wurden auch hier erzielt. Auf Konzentration und Schnelligkeit kam es bei den Fallscheiben an. Mit einem halbautomatischen Gewehr wurden untertassengroße Scheiben, wie wir sie vom Biathlon her kennen, auf 50 Meter beschossen. Ein junger Mann brauchte nur wenige Sekunden, alle fünf Scheiben abzuschießen und war hellauf begeistert. Er wartet auf eine Spenderniere und ist über die Jahre sehr hoch in der Warteliste gerückt. Bald würde er eine neue Niere und damit ein neues Leben bekommen. Nun wird er bald 18 Jahre alt und zählt dann als Erwachsener und beginnt in der Warteliste wieder ganz unten als Neuzugang. Unglaublich, aber wahr. Wenn wir mehr Spender hätten, si wie in den anderen Ländern, wo jeder automatisch Spender ist, würde niemand so lange warten müssen.

    Unser Team erfuhr noch von vielen Schicksalen, die uns sehr berührten. So vermissten wir zwei Jungen, die letztes Jahr auch dabei waren und mussten erfahren, dass sie erst kürzlich verstorben sind. Sie waren schon angemeldet für die Reise nach Bad Herrenalb und auch für das Schießen bei uns.
    Unsere Helfer waren sehr bewegt und um so glücklicher, den jungen Patienten einen unvergesslichen Abend mit reichhaltigem Programm komplett spenden zu können.

    Wir verabschiedeten uns herzlichst voneinander und wollen uns im kommenden Jahr alle wieder sehen.

    Der Schützenverein Bad Herrenalb wünscht allen Kindern und Jugendlichen noch einen guten Aufenthalt in Bad Herrenalb, ein schnell verfügbares und passendes Spenderorgan und gut Besserung.

  • Rückblick auf Königsschießen

    Rückblick auf Königsschießen

    Am vergangenen Dienstagabend, 12.Mai 2026, fand beim SSV das traditionelle Königsschießen statt. Trotz des Termins unter der Woche herrschte reger Betrieb im Schützenhaus. Alle Teilnehmer nahmen sowohl am Adler-Königsschießen als auch am Ehrenscheibenschießen teil.

    Das Königsschießen gehört seit vielen Jahren fest zum Vereinsleben und erfreut sich großer Beliebtheit. Mit einer Teilnahmegebühr von 13,50 Euro konnten die Teilnehmer an beiden Wettbewerben teilnehmen.

    Beim Adler-Königsschießen wird ein Adler aus dünnem Holz auf einer Schießscheibe befestigt. Der Königsadler trägt traditionell Krone, Zepter und Reichsapfel. Die einzelnen abzuschießenden Teile sind mit weißen Markierungen gekennzeichnet. Ziel ist es, diese nach und nach herunterzuschießen. Durch die Visierung ist allerdings nur schwer genau zu erkennen, wo bereits Treffer gesetzt wurden. Deshalb wird den Zuschauern ein Standbild auf einen Monitor übertragen, sodass alle den Wettkampf mitverfolgen können.

    Geschossen wird der Reihe nach entsprechend der Anmeldung. Jeder Teilnehmer hat jeweils einen Schuss. Fällt dabei ein Teil des Adlers ab, gilt der betreffende Schütze als Sieger des jeweiligen Abschnitts. Gerade dadurch bleibt der Wettkampf bis zuletzt spannend, da oft erst nach zahlreichen Treffern entschieden wird, wann ein Teil tatsächlich fällt. König wird derjenige, bei dem der Korpus der Adler-Scheibe fällt. Der Adler ist mit einer Schraube befestigt. Dieser Abschnitt gilt als der schwierigste und langwierigste.

    Auch das Schießen um die Ehrenscheibe sorgte für sportlichen Ehrgeiz. Jeder Teilnehmer erhielt zunächst fünf Probeschüsse und anschließend fünf Wertungsschüsse. Für die Platzierung zählte schließlich der beste einzelne Treffer.

    Die Ehrenscheibe sicherte sich in diesem Jahr Manuela Knopf-Schneider.

    Die Adler-Teile wurden geschossen von:

    – Krone: Marco Lauinger

    – Zepter: Richard Lisch

    – Reichsapfel: Patryk Sklarek

    – linker Flügel: Frank Petring

    – rechter Flügel: Sebastian Keil

    Den entscheidenden Königsschuss setzte schließlich Marco Lauinger, der damit neuer Schützenkönig wurde.

    Die benötigten Luftgewehre wurden vom Verein zur Verfügung gestellt. Engagierte Betreuer standen an den jeweiligen Schießständen bereit und unterstützten auch ungeübte Teilnehmer oder „Erstlinge“ mit Einweisungen und Tipps. Dadurch entstand eine offene und freundliche Atmosphäre, in der neue Besucher schnell eingebunden wurden.

    Neben dem sportlichen Wettbewerb kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Um die Wartezeiten zwischen den einzelnen Schüssen angenehm zu überbrücken, gab es vom Verein bereitgestellten Leberkäse sowie zahlreiche von Mitgliedern mitgebrachte und gespendete Salate. Diese fanden großen Anklang bei den Anwesenden – besonders der Kartoffelsalat wurde vielfach gelobt.

    So wurde das diesjährige Königsschießen erneut zu einem gelungenen Vereinsabend, der Tradition, sportlichen Ehrgeiz und Gemeinschaft auf schöne Weise miteinander verband.

    Wir danken allen ehrenamtlichen Helfern herzlich für die Organisation und Durchführung dieses sehr schönen und kurzweiligen Abends in gemeinsamer Runde.